
Lokale Gelenkstabilität
Hierbei geht es um spezifische Untersuchungs-und Übungsmethoden für die Lendenwirbelsäule,Halswirbelsäule,Illiosacralgelenke,Schultergelenke und Nebengelenke. Bei der Hals-und Lendenwirbelsäule ist das Ziel die tiefe Rumpfmuskulatur anzusteuern und zu stabilisieren. Diese dient dem Schutz der Wirbelsäule.Ist diese Muskulatur nicht aktiv,so kann es schon bei geringfügigen Bewegungen zu Verletzungen der Wirbelsäule kommen (Hexenschuß,Bandscheibenproblematiken etc.).
Deshalb sollte auch nach Verletzungen Wirbelsäule mit der Stabilisation begonnen werden,um die Schutzfunktion wieder herzustellen. Bei Illiosacral-und Schultergelenkinstabilitäten wird die um liegende Muskulatur stabilisiert. Als Grundvoraussetzumg dient die Stabilität der tiefen Rumpfmuskulatur.
Für wenn geeignet?
- Pat.mit Wirbelsäulenschmerzen und -erkrankungen
- Präventiv :zur Vorbeugung von Wirbelsäulenproblematiken
- vor Wirbelsäulengymnastik und Geräte-Training
- Schulterinstabilitäten bei Schulterluxationen
- Wirbelsäuleninstabilitäten
Was wird gemacht?
Der Therapeut gibt eine theoretische Einweisung und Erklärung zum Stabilisations-System. Dann wird überprüft inwieweit das System angesteuert werden kann.Der Pat.wird für kleinste Bewegungen sensibel gemacht, mit dem Ziel die tiefe Muskulatur zu aktivieren. Mittels technischer Hilfsmittel kann genau überprüft werden ,wie die Ansteuerung ausgeführt wird.Sie dient als Eingangs- und Ausgangs- Befund. Tägliches und eigenständiges Üben des Pat.ist der Garant für den Erfolg.Dies wird durch den Therapeuten ständig überprüft. Nach einer Trainigsphase von etwa 6.Wochen sollte sich das System normalisiert haben und eine Schutzfunktion gewährleistet sein. Anfangs werden die Schmerzen des Pat. noch vorhanden sein ,die sich nach Normalisierung verringern.

